so was tut meiner Seele gut:

Februar 26th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog One Response

Back to the grind

Februar 8th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog No Responses
Back to the grind

… hüstel…  diesen Beitrag vom 28.1. 10 habe ich vergessen abzusenden…. hier ist er ;-)

Ich weiss, Euch haben die bunten Bilder gefallen und ihr wollt mehr…

Die ETP Berlin ist ja nicht mehr so weit und auch die Bahamas- Reportage ist ja gar nicht abgeschlossen.

Ich mache das dann, wenn ich Lust habe, das habe ich mir einfach zu gestanden.

Nach meinem Auslandsaufenthalt, in dem ich dem Computer ja zu 95% nur für den Blog nutzte, bringt das selber Spielen nun wieder richtig Spass.

Auch Gold status auf Stars habe ich für Januar eher nebenbei ergrindet, ein Glück, denn auf den FPP -Segen und das damit verbundene Rake- back, möchte ich nicht mehr verzichten.

Ausserdem habe ich rush poker auf FTP versucht, was in die Hose ging…

NLH cash ohne Gegener- Info? Nix für mich!

Es ist einfach so, dass ich momentan ja 5 verschiedene Rubriken unterwegs bin:

-Limit Holdem cash 2/4 und 3/6 (agro und psycho)

-micro Turbo NLH MTT sit n go´s (45 und 180 mann) – (push or fold und karten vergleich )

-Horse und 8-game und Omaha hi/lo  durch die Ligen und weil es Spass bringt und ich noch lernen muss  (die Krone des Pokerns)

- gelegentlich richtige MTTs auf stars, die micro “donkaments”  und die lukrativeren freerolls.

Für no limit cash ist grad keine Gehirnzelle frei. xD

Die einzelnen Varianten unterscheiden sich so deutlich von einander, dass ich schon fast der Meinung bin, ich bin ein ganz anderer SpielerTyp im LH cash als im NLH Turniergeschehen, usw.

Wer mich von Ligen kennt, wo ich teilweise echt nitty und übervorsichtig spiele, der würde “aus den Latschen kippen”, wenn er sich zu mir an den cash game Tisch setzt, wo ich nach kurzem Warmwerden und Spieler Einschätzungen wie ein Berserker spiele und nicht mehr alzu sehr die Karten beachte, als die Gegner.

Ich spiele auch konzentriert nur ein bis maximal 2 6- handed Tische und die Bewertung der Gegner ist mir wirklich wichtig.

Anders bei den MTT turbos mit micro Buy-ins (z.B. 2,20 oder 6,50), da hab ich kein Problem damit, mal 15 Tische gleichzeitig zu spielen… erst wenn es dann einige in die late phase schaffen und ich gar am Final Table um das grosse Geld spiele, muss ich manchmal fluchen, weil ich in icht in 3 heads ups gleichzeitig mein A- game finden kann.

In den Turbos spiel ich halt Standard: erst tight, dann Position und am Ende push or fold mit Position und reads gemischt.

Da auf den micros sehr loose gecallt wird, erlebt man viel Überraschendes (gestern hat es mich arg gebeutelt, da bin ich andauernd mit AJ oder 88 in K4 offsuit gerannt und der hat sich irgend eine winning hand gebastelt und ich bin gebustet- sehr unerfreulich…)

Wobei man sich ja on the long run freut, wenn die Leute mit K hoch callen…

das muss man sich immer wieder  vor Augen führen!

Überhaupt ist Psychologie im Pokern gar nicht hoch genug einzuschätzen!!!

und damit ist bei weitem mehr gemeint, als die Reads und Moves im live Poker.

Auch beim täglichen online grinding ist die Psychologie das non plus ultra.

Wie gehe ich mit bad beats um? Wie verdaue ich das?

Bin ich evt. sogar persönlich beleidigt, mache ich den Pokerraum oder gar Gott verantwortlich?
Wer selber pokert, weiss, was ich meine, und wer sich das Gejammere in den Foren durchliest, der um so mehr. ;-)

der grosse Glücksanteil beim Pokern, der macht es so schmerzhaft für einen guten Spieler.

So nun noch ein Tipp für einen neuen deutschen HUD / Tracker:


Darauf habe ich 1 Jahr gewartet:

sharktoolz ist mit der Testversion der ersten deutschen Trackersoftware “Pokerreader” am Start.

Ihr könnt Euch die Software nun kostenlos herunterladen auf www.sharktoolz.de

edit: Titelbild ist mein sit and go- Graph der letzten 6 Monate in der Kategorie bis 10 dollar

Back in Business

Januar 23rd, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen 2 Responses
Back in Business

Moin!

Kleiner spontaner Zwischenbericht, weil ich so viele Nachfragen habe…
schöne Grüsse an dieser Stelle auch an Martins Vater ;-) & danke an alle für´s Lesen! Auch über Kommentare und Feedback freue ich mich immer sehr.

Ja, zugegeben, ich war etwas schreibfaul, so lautete die Kritik, von der ich hörte,
aber bedenkt doch bitte, dass ich übelsten Jetlag hatte, tagsüber eine komplette Arbeitswoche, nachts wachgelegen, sowie nun zu allem Überfluss auch noch Tag und Nacht Notdienst- Bereitschaft das ganze jetzige Wochende.
Mitgefühl ist angebracht! :D

Habe mir aber endlich die Zeit genommen, an dem Layout zu basteln,
ich bin ja echt ungeschickt mit dem Dashboard (das ist die Steuerzentrale eines Blogges) und es hat ewig gedauert, 2 sogenannte “Tags” einzubauen (4 Stunden meiner Lebenszeit daran herumprobiert ^^ grumpf!)

so ein Blog kann schlauchen...

Karla wird es schaffen!

Und den Link zu Lasse´s Poker-Kullumne bekomme ich auf der Startseite nicht nicht passend eingefügt, daher mal auf diesem Wege (klickt darauf, dann öffnet sich Spiegel- online) den Tipp einbringen.
Es handelt sich hierbei um eine seriöse, lustige und perfekt recherchierte Kollumne des Spiegels.
Durfte Lasse auch schon live kennen lernen beim live Pokerturnier (Herbst 2009), da sassen wir von Beginn an zusammen und nebeneinander an einem Tisch und hatten auch am Final table das erneute Vergnügen… Wir beide haben das Teil also gerockt ( 1. und 3. Platz von ca 30 Leuten) und waren so eine Art Traum- Sitzgemeinschaft. ;-)

Zurück in die näheren Gegenwart:
Wir sind also vor 6 Tagen wohlbehalten zurückgekommen, sogar auch unsere Koffer ;-)
… unglaublich die Bodencrew auf den Bahamas, die aus ca 7 kiechernden Frauen bestand, die völlig planlos und langsam die eincheckwilligen Gäste stehen liessen.
Habe mich zwischendurch frotzelnd mit George Danzer ausgetauscht, der am zweiten Schalter neben uns zusammen mit Heitman und Freundin wartete und auch das konfuse Treiben kopfschüttelnd mit ansehen durfte. george_jan
George berichtete, dass es jedes Jahr das Selbe sei, eine Abfertigung sogar mal 2 Stunden gedauert hätte, daher waren die drei vorsichtshalber auch schon rechtzeitig im Flughafengebäude eingetroffen.
Dort waren sie auf uns gestossen, Jan führte ein kurzes Gespräch mit Martin, während George sich anstellte.
Dieser minimale Vorsprung sollte sich ein riesen Glück für das Trio erweisen,
denn ihnen gelang es somit die letzten 3 zusammenhängenden Plätze zu bekommen.
Uns erging es leider ungleich schlechter: wir bekamen 3 verschiedene Plätze.

Auch das Kind, mit dem zwar nebenher ausführlich geschäkert wurde, bekam da keine Gnade.
Ich war von den Socken, denn wir waren so früh am Flughafen und hinter uns füllte sich die Schlange doch erst.
Wir konnte es jetzt bereits noch nicht mal 2 nebeneinanderliegende Plätze geben?
Ich schaute in die planlosen freundlichen Gesichter und kapitulierte ohne zu diskutieren lieber gleich.
Vorerst!
Im Flugzeug sprachen wir den ersten Stuart an, der doppelt verwundert war, ob der Platzvergabe, denn wir hatten unter anderem einen Crew- Schlafplatz bekommen, der gar nicht zu vergeben war.
In dem Moment war mir dann schon unterbewusst klar, dass unsere Koffer nicht in Hamburg eintreffen würden. :D
Wir bekamen dann doch noch irgendwie allles, was gewünscht war: eine 3er Reihe, vegetarisches Essen und ein bisschen Nachtruhe.
Ich empfand die Rückreise insgesamt durchaus angenehmer als die Hinreise und bin auch irgendwie froh, dass es jetzt wieder leckeres Essen, lini fastfood
stabiles Internet und vor allem: einen Kindergarten gibt. :D

Eins ist klar: Nie wieder eine Poker- Reise mit Kind und ohne Babysitter.
Aber die Erfahrung war es Wert und insgesamt hatten wir eine schöne Reise mit vielen neuen Eindrücken und Bekanntschaften, die demnächst vertieft werden dürfen.

hinter ihnen sitzen naujoks und deyle, leider ist kein bild gelungen...

hinter ihnen sitzen naujoks und deyle, leider ist kein bild gelungen...

Urlaub und live- Erfahrungen

Januar 15th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen 6 Responses
Urlaub und live- Erfahrungen

In den letzten Tagen haben wir tagsüber vor allem Urlaub gemacht.

Frühstück an der Marina

Frühstück an der Marina

elinas Zöpfe

Elina bekommt Rasta-Zöpfchen am Strand

Für den Blog habe ich noch viel Material gesammelt und vorbereitet, damit werde ich euch nach und nach (auch dann schon aus Deutschland) beglücken.

Ich habe mich auf der Wildwasserbahnfahrt leider verkühlt und kämpfe immer noch mit einer nervigen Blasenentzündung.

Aber was sind schon solche Kleinigkeiten, verursacht von einer Schlechtwetterperiode, im Vergleich zu dem, was ganz in der Nähe von uns auf der Insel Hispaniola passierte. Haiti ist seit langer Zeit geschüttelt vom Bürgerkrieg, Hunger und Armut und nun das…

Wir hatte für Bahamas und Kuba eine Tzunami- Warnung vorgestern, wie ich erst gestern erfuhr.

Also, wenn es so weit gewesen wäre, dann hätte es uns unvorbereitet voll erwischt. Wir wohnen im Reef Wing ganz nahe am Meer, aber darüber nachzudenken, kann nichts Positives bringen.

Zurück zum Poker und damit den vergleichsweise unwichtigen Dingen des Lebens, soviel ist nun mal klar.

Wollte euch noch den Video Blog von Christophe Croß empfehlen, denn er erzählt 1:1 so wie in real. Die Hände des cash games zum Beispiel hat er mir genau so erzählt, mitten in der Nacht zwischen Coral Tower und Casino. Und die Wodka- Lemon- Story hat er mir auf der Party erzählt. :D

Dazu die köstlichen Lacher, dann wisst ihr, warum ich ihn liebe!!!!

http://www.youtube.com/watch?v=UiE0w9Y8zH8&feature=player_embedded


Die jungen Massgrinder, die einige Abende die Lobby bevölkerten

online pokern in der Lobby

die Grinder bevölkern die Lobby

die Grinder bevölkern die Lobby

das Gros reist ab

sind inzwischen so ziemlich alle abgereist.

Auch die Promis sind bereits stark dezimiert.

Zu sehen sind neben den Highrollern Naujoks (ausserhalb des Saales fast immer mit dem schönen Moderator Sebastian Deyle zu sehen)

Sandra spielt wieder

Sandra spielt wieder

Reinkemeier, noch Ruthenberg (den Martin vor 2 Tagen nachts um 5 im Cove- Nobel-Hotel traf, als er besoffen mit Freunden eintorkelte),

Matusow, der in so einem Gefährt faul durch die Gegend rollt:

Vehikel  Matusow

Heitmann als Team Kapitän der deutschen Mannschaft, Freund Danzer

George Danzer, Freundin und AA timeout

George Danzer, Freundin und AA timeout

auch noch Martins Black-Jack- Kumpane Mario Kühl (cashte gestern nochmals im 5000er und nahm sich ein Cove- upgrade für die letzten 3 Tage) und Marcel Luske.

Mit Marcel spielten wir am 11. ein abendliches Turbo.

Gestern Nacht unterhielt ich mich in der Raucherecke mit einem Kanadier

Kanadier mit Cap und Papa

Kanadier mit Cap und Papa, daneben Markus Krawinkel

Hier sind so viele Stressraucher und man kommt beim gemeinsamen Paffen einfach besser in Kontakt.

Zurück zum Kanadier: der war in dem Turbo itm, was ein wichtiger Erfolg für ihn war und hatte den Abend ultra- tight gespielt, was Luske aber nicht wusste, als er an den Tisch kam. In late Position pushte er mit AK und wurde prompt von Luske mit 88 gecallt. Ein legitimer Zug gegen einen Smallie, mag ich sagen.

Es gab keine Verbesserung und der junge Kanadier sah sich das Turnier von den rails aus an.

Wenige Minuten später war Pause und Luske und Kanada-Boy treffen sich in der Männertoilette.

Luske sinnierte dort wohl, wie albern es doch für einen Highroller, wie ihn sei, ein 200 er zu spielen und quatscht den konsternierten Kanadier, der gerne noch mitgespielt hätte, damit voll.

Dann fragt er ihn: „Hast du auch den Crap gespielt?“ und erinnert sich also nicht, der Buster gewesen zu sein.

Der Kanadier erzählt mir diese story, nach dem ich bekundete, grosser Luske. Fan zu sein.

Tja, was soll ich sagen?

Mein eigenes Turnier war eine gute neue Erfahrung nach dem aufregenden Ladys den Abend vorher.

Ich fühlte mich stark und sicher und bin wieder weit gekommen… zum Schluss habe ich einen meiner wenigen Fehler begangen hier im Spielgeschehen.

Ich war gerade durch die blinds durch, die jede Runde ansteigen (eine Runde dauert gerne 15 Min), und hatte bei Blinds 500-1000 und ante 100 hatte ich noch 4500 übrig und Martin kam an meinen Tisch. Nun kam 2 psychologische Komponenten zusammen: Martin kritisierte in der Vergangenheit schon sehr oft, dass ich mich bei höheren buy-ins passiv herunterblinden lasse und ich fühlte mich schon wieder blöd mit meinen 4 BB´s left , obwohl ich noch einige hände zuvor mit über 7 k nicht weit von Avarage entfernt war. Aber das einzige spielbare Blatt, was ich zuvor sah, war UTG K9 suit und ich habe den push nicht über das Herz gebracht…

Nun aber hielt ich A9 suit und vor mir war leider viel Action… ich hielt die chips schon in den Händen und seufzte… A9 suit ist first to act gut, aber als call von 3 all- ins eher nicht.

Mein Nachbar quatschte mich dann in die Hand rein, in dem er mir immer zuraunte: “du kannst vervierfachen, du musst es riskieren.”

Da ich meist Hände, wie 82 off sah, fand ich die A9 wirklich schön genug, um mein flush- Glück zu versuchen und callte todesmutig.

Der flush kam fast an, aber fast ist auch daneben und es gewann ein kleines pocket pair (55 vom Italiener) die Hand.

Martin schimpfte mich ein bisschen, aber kurze Zeit später hat er seinen guten stack mit einem missglücktem Bluff gegen die nuts-str8 auch verdonkt und ich habe mich auch gewundert…

Nun ja, er spielte gegen den Italiener, der fast jeden raise callte und super-loose spielte- Auch hier hatte er den preflop- raise mit KT o bezahlt. Und Kto gehört noch zu den stärkeren Händen, die Mariano aus Verona so spielt…

Ich sollte ihn und seine Gedankengänge 2 Abende später näher kennenlernen…

Heute Abend (14.1.) geht’s gleich hoffentlich zum Abschieds- Essen ins Nubo, dem Luxus- Japaner.

Vermutlich werde ich mich erst von zu Hause aus wieder melden, dann z.B. mit dem Bericht vom verrückten cash game mit  gestern Abend mit Reichen und Prominenten (Mariano und Martin Pott) ;-) und noch einigen nicht gezeigten Fotos.

—-

Mein Buy- in für das live- turbo habe ich mir übrigens online im FLH innerhalb von ca 30 Minuten verdient…

zum Schluss gleich mal ne sicke online Hand , wo man wieder nicht weiss, was sich der caller bis zum river eigentlich denkt….

naja, live ist es hier oft nicht anders… (lol!)

PokerStars Spiel #38118910045: Hold’em Limit ($3/$6 USD) – 13.01.2010 17:49:20 ET

Tisch ‘Alphard III’ 6-max Platz #1 ist der Dealer

Platz 1: Hampeleman ($230 in Chips)

Platz 2: Schelmy ($117 in Chips)

Platz 3: gertjuh410 ($140 in Chips)

Platz 4: cuervo4me ($93 in Chips)

Platz 5: Mainmonides ($124 in Chips)

Platz 6: Sterntaler07 ($194 in Chips)

Schelmy: setzt Small Blind: $1

gertjuh410: setzt Big Blind: $3

*** HOLE CARDS ***

Sterntaler07 bekommt: [Kd Ah]

cuervo4me: geht mit $3

Mainmonides: erhöht $3 auf $6

Sterntaler07: erhöht $3 auf $9

Hampeleman: passt

Schelmy: passt

gertjuh410: erhöht $3 auf $12

Einsatzgrenze erreicht

cuervo4me: geht mit $9    LOL!!!

Mainmonides: passt

Sterntaler07: geht mit $3

*** FLOP *** [9s Qs Kh]

gertjuh410: checkt

cuervo4me: checkt

Sterntaler07: setzt $3

gertjuh410: passt

cuervo4me: geht mit $3

*** TURN *** [9s Qs Kh] [5h]

cuervo4me: checkt

Sterntaler07: setzt $6

cuervo4me: geht mit $6

*** RIVER *** [9s Qs Kh 5h] [8c]

cuervo4me: checkt

Sterntaler07: setzt $6

cuervo4me: erhöht $6 auf $12

Sterntaler07: geht mit $6

*** SHOWDOWN ***

cuervo4me: zeigt [6h 7h] (Straight, Fünf bis Neun)

Sterntaler07: wirft Karten weg

cuervo4me gewinnt $82 aus dem Pot

muahahahaha !!!!

Partytime

Januar 11th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen 4 Responses
Partytime

Gestern am 9.01.2010 sind wir nach den üblichen morgendlichen Ritualen (Martin schläft aus ;-) und ich habe Breakfast & Blogging) vor dem grossen Regen noch kurz am Strand und an einem der unzähligen Pools gewesen.

Wir beschlossen dann,  die grosse Wasserfall-Reifenfahrt zu probieren.

Auf dem Weg zur Wasserbahn lief ich an Jonny Lodden auf einer Liege vorbei und war erstaunt… sass der nicht grad noch im Tag 4 des main events?

Er erzählte mir, dass er gerade gebustet sei und nun der Urlaub beginnen würde („now I´m on vacations.“).

Na dann? Das war doch mal ein entspannter Bust!  Gratulation auch  dazu!

Im Gummireifen hing mein Hintern im warmen Wasser und der Rest des gänsebehäuteten Körpers in der kalten Luft, wirklich ein zweifelhaftes Vergnügen, das aber meiner Tochter gefiel, denn sie trug eine wärmende Rettungsweste. Die erstaunlich lange Fahrt muss bei gutem Wetter aber genial sein.

Ab frühen Nachmittag gab es dann direkt im Anschluss einen überdimensionierten Regenschauer, der bis spät in den Abend dauern sollte. Also doch kein guter Start für Jonnys „vacations“.

Um 21 Uhr startete die grosse Playersparty, zu der nur Main Event Spieler und 1 Begleitung zugelassen waren.

Es erschien uns aber so, als wenn mehr Leute anwesend wären, als am 4.  und zu dem ungünstigerweise viel weniger Essen bereitgestellt wurde.

Um 21.30 war bereits jedes Buffet leer gegessen und ich sah einige Stöckelschuh- Beauties , die sich mit säuerlicher Miene ein noch ergattertes Butterbrot schmierten.

Martin war zu Recht verärgert, denn er wollte gleich beim Hereinkommen zum nahe stehenden bereits gefledderten Truthahn gehen, aber ich Trüdeltante wollte lieber erst einen Rundgang machen. Dieser dauerte incl. einiger Begrüssungen zwar nur knapp 10 Minuten, aber danach sah es komplett schlecht mit dem Federviech aus.

Ich habe aber noch freudig etwas vom letzten Tomatensalat mit Pesto und Mozarella ergattern können und war glücklich, Martin stellte sich derweil hungrig und schmollend aber dennoch tapfer in eine Getränkeschlange.

Die Getränke waren nämlich das nächste Problem.

Jeder mit dem ich den Abend sprach, kritisierte die Organisation der Party.

  1. Zu wenig zu Essen, (wir haben niemanden getroffen, der genug gegessen hatte, ^^)

  2. Zu wenig Getränkestände und viel zu lange Schlangen (da ist es viel bequemer am Freitag Nachmittag bei Aldi einzukaufen, lol)

  3. Die Promis hatten einen VIP- Bereich und fast alle haben sich von uns Normalos abgegrenzt, wenn sie denn überhaupt da waren…

  4. das Einfliegen der britschen Sängerin Kelly Rowland, die viel zu laut Coversongs ins Micro schrie… ca, 2o Minuten lang …  Man war sich einig, das das Geld falsch angelegt gewesen sei.

Kelly Rowland

Kelly Rowland

Wir trafen auf der Party schon gleich früh Danny und Andi,

mit denen wir wie immer  Spass hatten, und hatten zudem ausserdem immerhin anregende Gespräche mit Robin Scherr, Picasso und Robin 2 und Christophe Crazy Sheep, also die üblichen sehr netten Verdächtigen.

Gesehen habe ich auch Marcel Luske (wieder mit der zarten asiatischer Begleitung, ich denke, das ist seine Herzdame) und Jan Heitmann (mit schweigsamen George Danzer).

Jan Heitmann hat mich an dem Abend total positiv überrascht, da er mit ausgebreiteten Armen auf mich zu ist, incl. Küsschen rechts und links und voller Herzlichkeit sprühte. Es folgte ein wohl ehrlich interessiertes Gespräch, in dem ich ihm auch erzählte, dass ich Sonntag das Ladys spielen will und er mich fragte, ob ich aufgeregt sei! ;-)

Das fand ich aber süss! Zu seiner Verwunderung verneinte ich lachend. Er erzählte dann, dass er gerne seine Freundin einladen würde, dort zu spielen, sie sich aber nicht traut, gerade weil sie gerade als Profi- Freundin nicht durch eventuell seltsames Play auffallen möchte.

Die beiden sind ja echt ein süsses Paar, ich bin begeistert!

Um 24 Uhr wurde die Party dann aufgelöst.

VIP Bereich, weisser Eingang

VIP Bereich, weisser Eingang

Tatsächlich hatte ich ausser Luske, Lodden (wie immer mit der auffälligsten wunderschönen Freundin) Heitmann und Danzer niemanden der ersten Garde, also keinen Negreanu, keinen Ivey, keine Rousseau, keinen Greenstein, usw. gesichtet.

Sandra Naujoks sass ganz alleine auf einer Bank hinter dem Grand Ballroom und tippte in ihr I-phone. Sie hatte wieder hautenge Jeans an und diesmal statt der langen Stiefel High Heels an, über die sie sich seltsame graue stulpenartige Socken gezogen hatte.

Ich lief zweimal mit leichter Verwunderung an ihr vorbei. In Berlin sind Socken über Pumps bestimmt der letzte Schrei… ich kenne mich da einfach nicht aus. Und das ist gut so !!!

Den Sinn dieser Party verstehe ich nicht in toto.

Das gemeine Fussvolk war im Gros  nicht gerade glücklich, viele waren enttäuscht  und haben sich aus Verzweiflung dann betrunken, aber nur die, die sich die Schlangen zugemutet haben, die anderen sind gegangen.

Bereits um 22 Uhr waren knapp die Hälfte der Leute weg.

Ich selber habe versucht, das Beste aus dem Abend zu machen und hatte auch meinen Spass,

Danny, Marty und ich

Danny, Marty und ich

aber niemand von Euch braucht uns um die Party zu beneiden ;-) .

Grüsse ins verschneite Deutschland!!!

Titelbild Partytime

Titelbild Partytime

Another day in paradise

Januar 10th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen No Responses
Another day in paradise

Freitag der 8. 1. 2010 wird wettermässig der bisher schönste Tag hier auf Paradise Island.

Seit gestern hat sich der Wind gelegt und heute scheint auch die Sonne kräftig.

Nach dem obligatorischem Frühstück in der Lobby (1 Croissant mit Butter, O-Saft und Kaffee gibt es als “express breakfast” für 10 dollar, ein wahres Schnäppchen) und dem Blogeintrag des Tages geht es Mittags endlich an den Pool zu Andi und Danny.

Andi und Lini

Andi und Lini

Am Pool spielt eine Cover-Band live- Musik. Sie ist echt gut, aber viel zu laut. Unterhalten kann man sich dabei nicht, aber meine Kleine ist total happy, spielt und tobt mit den drei Jungs und geht auch mit ihnen zur Rutsche.

Später entscheide ich mich noch für eine schöne Stunde am Strand, anstatt mit Martin zum railen des Mainevents zu gehen.

Eine gute Entscheidung, denn Elina trifft ihre österreichische Freundin Carmen und ich schwimme  eine Stunde glücklich im Meer.

Ich glaube, das ist bisher meine allerglücklichste  Stunde während einer Woche Bahamas und mir wird mal wieder klar:

The best things in life are the simple things.


Am Abend gehe ich natürlich doch noch in den grossen Saal.

Die Spieler des main eventes sitzen inzwischen von Absperrungen / Gittern geschützt und ich suche vergeblich nach den interessanten Gesichtern von zum Beispiel Phil Ivey und el Nasr.

Die meisten charismatischen Promis sind wohl leider alle draussen.

Ich finde nur Jonny Lodden,

Jonny Lodden überlebt auch noch day 3

Jonny Lodden überlebt auch noch day 3

eine sehr professionell aber natürlich auftretende Amanda B am selben Tisch mit der auch bekannten Liz Lui, die auf mich übrigens sehr eingebildet wirkt.

Amanda B und Lucy Liu Tag 3 im Geld

Amanda B und Lucy Liu Tag 3 im Geld

Das charity- event schaue ich mir auch an, es langweilt mich allerdings ein bisschen da keine bekannten Gesichter zu sehen sind.

charity event

charity event

Es gab aber auch Interessanteres:

Madwin sitzt im 200 Omaha turbo, schon wieder mit Jan von Halle am Tisch wie beim 200 NHL Turbo vom Vorabend).

Jan wirkt leider wie immer zerknautscht und mürrisch und grummelig.

Sorry, dass ich das mal so offen sagen muss, aber diesen Spieler habe ich (mit seiner Frau) mit Abstand am Häufigsten hier getroffen, fast schon inflationär oft, ihn aber nie lächeln sehen.

Vielleicht liegt das ja auch an mir? Wer weiss.

Einen Tisch neben Martins sichte ich ein freundlicheres bekanntes Gesicht:

Markus Lehmann, ein deutscher Full Tilt Pro.

Sterni und Markus Lehmann

Sterni und Markus Lehmann

Als er ausscheidet, unterhalte ich mich mit ihm und Martin kommt dann  auch hinzu… naja die Turbos sind halt so…

MarKus Lehmann mit Madwin

Markus erzählt ein bisschen von seinem Leben als Pro und erkundigt sich nach Pokerzentrale und dem Blog, auch nach meinem online nick, usw. Auch er möchte eine Visitenkarte…  tja, da hätte man dran denken müssen, viele Leute wollen in Kontakt bleiben, die Pokerzentrale kennenlernen und den Blog anschauen.

Naja, da kann man nur auf gutes Gedächtnis hoffen ;-)

Katja Thater, die das mail event moderiert hat, kommt zu uns und Markus Lehmann fragt sie als Erstes: “kennst du schon Sterntaler?”

(lol)

Katja mustert mich halb kühl, halb spöttisch und bejaht.

Ich komme mir bisschen doof vor und stelle fest, dass ich mich immer unwohl in der Gesellschaft von Thater und v. Halle fühle.

Ich bekunde  mein Mitgefühl über ihr Auscheiden mit AA und sie gibt zurück, dass das nun seit 1,5 jahren immer so sick sei in live-turnieren.

Beim Charity spielte jemand mit, der ihr neulich einen suck out verpasst hatte und er hat sie auch frotzelnd darauf  angesprochen.

Wir streifen noch bisschen herum, aber da kein low limit cash game Tisch frei ist, verlassen Martin und ich den Saal.

Auf dem Weg nach draussen dürfen wir ein nettes kleines Schauspiel beobachten:

Die schweren Chipstüten der mainevent- Spieler werden am Tisch ausgezählt, dokumentiert auf die neuen Tische gelost. Die Tüten werden dann auf Stapel am Boden geworfen und je neuem Tisch eingetütet.

chip- tüten -wurf at end of day 3

chip- tüten -wurf at end of day 3

Martin geht zum Blackjack und ich  gerne auf´s Zimmer.

Ich bin immer noch früh müde.

Nachher raffe ich doch noch mal auf, Martin zu begleiten und da wir wieder keinen cash tisch bekommen und auch ansonsten nix los ist im Saal,  gehen wir leider noch ins Casino und verdonken ungloreich etwas Geld…

Das einzig Gute an dem Abend ist, dass ich Robin2 treffe, mit dem ich schon vor 2 Abenden cash spielte, der hat seinen Freund Matze dabei, der heisst auf stars Picasso25 und ist Intelli-Blogger und Limit Holdem Coach. Er ist ausserdem Supernova Elite und für mich alles in allem eine richtig interessante Spielerpersönlichkeit.

von links: Robin, Mad und Picasso25 (Matze)

von links: Robin, Mad und Picasso25 (Matze)

Im Laufe der 2 Stunden trinken wir einige Cocktails und erfahren viel aus dem Leben und Denken des sympathischen Ausnahmespielers (es gibt weltweit nur 55 Supernova Elite!!!)

Im Casino treffe ich auch wieder die netten Holländer vom Vorabend (ja der Turnierbericht folgt doch einandermal…) , die auch nach Visitenkarten fragen.

Auf dem nächtlichen Weg in unseren Tower begegnen wir dem nächsten SE: Crazy sheep ist in bester Laune , nach dem er grad im cash gut gewann.

Er erzählt kiechernd von einigen kranken Händen und gibt Ausflugstipps.

Echt lustiger Typ: I love him!

Ich muss mich nun unhöflicherweise aber dann doch verabschieden und wanke gegen 4 Uhr morgens barfuss aufs Zimmer.

Ich vertrage hier weder meine Schuhe , noch die farbigen süssen Cocktails…

to be continued…….  (Am Samstag ist die grosse Party!)

Railbird-Stress & lauter nette Holländer

Januar 8th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen No Responses
Railbird-Stress & lauter nette Holländer

Tag 2 sollte für mich nicht weniger anstrengender oder aufregender werden als der vorherige.
Der Morgen begann wie immer mit meinem Tagesgeschäft: Fotos bearbeiten und blogging bis Mittags, bei total bewölktem Himmel tut das nicht weh.
Mittags um 12 geht’s mit Tochter, Computer und Ausrüstung in die Lobby vor dem Imperial Ballroom.
Lustig war dabei unser Gang den langen Weg vom Coral zum Confidence Center, denn hinter uns (Hand in Hand) liefen direkt nur Zentimeter entfernt Sandra Naujoks und Freund auch Hand in Hand. Wir müssen ja wie eine Entenfamilie ausgesehen haben.
Dort angekommen hatte ich mir nett gedacht: Elina tobt da mit anderen Kindern  und ich laufe gelegentlich in den Saal und schreibe danach gleich updates bei www. pokerzentrale. me.
Pustekuchen: Leider habe ich gar keinen w-lan Empfang und  es gibt dort heute auch keine Kinder… dementsprechend dusselig sah ich dann aus mit traurigem Kind und jede Menge störendem Gepäck.
Bei meinem 2. Gang in den Saal erfuhr ich zudem, dass Martin AQ gegen AA (hinterher gezeigt) niedergelegt hat, aber erst nach Conti- bet am flop.
Somit begann sein heutiges short- stack -Leben schon wieder früh.
That´s no fun to rail!

Der Laptop wurde unbenutzt auf das Zimmer gebracht und erfolglos blieb meine Suche nach einem offenen Kids Club,.
Die rettende Idee lieferte uns ein Spieler, den wir trafen.
Die Players Launch ist ein gemütlicher Raum mit vielen Spielen, begonnen bei grossen Holztürmen, über Tisch- Fussball, 4- gewinnt, Schach, sowie action- reiche Angebote, wie Sumo- Ringer- Spiel und Wii- Konsole.
Meine Tochter war sofort fasziniert von der Wii und begann ihre Golf- Karriere ;-)

Ich verbringe die folgenden 5 stunden bis 18 Uhr damit von Martins Tisch und der Players Launch hin und her zu laufen. Gelegentlich sehe ich dann Martin aufdoppeln, das erste Mal mit JJ gegen J4 (potodds call), aber die antes und blinds lassen den neuen stack schnell schrumpfen.
Martin bekommt 5x an diesem Tag einen walk und das ist sicher auch ausschlaggebend, dass er sich überhaupt halten kann. Rings herum höre ich immer wieder “seat open” und es erscheint irreal, wie Martin sich im Turnier hält: Eine kleine Insel im Sturm.

Zwischendurch renne ich auch mal mit den neusten Ereignissen an Martins Tisch in die Presse- Ecke, wo der nette Robin Scherr (foto weiter unten) von Intelli für stars blogt. Somit erfahren meine Leute von pokerzentrale auch, was gerade passiert- Gute connection!


Die Amerikanerin Kathy Liebert ist im Vergleich mit Rousseau und Naujoks das absolute Barbi – Gegenteil und sitzt pummelig und  im völlig zerknautschtem Outfit schlotterig und zusammen gesunken am Nachbartisch. Ich stehe gerade vor ihr als, sie mit Assen doppeln kann und sie freut sich über das Foto und schenkt mir danach ein Lächeln.

KATHY hat ASSE

KATHY hat ASSE

Promi Begegnungen habe ich heute diverse, mit den meisten halte ich einen kurzen freundlichen small talk. Nach viel mehr ist der rasenden Karla mit den wunden Füssen und dem railbird- stress gar nicht.
Mit Marcel Luske unterhalte ich mich länger, wir stehen zusammen mit der deutschen Familie Schneider (Herr schneider war gerade ausgeschieden und Kind Leni Schneider spielte stundenlang mit meiner süssen). Frau Schneider fotografiert uns.
Marcel macht eine Grusskarte
Marcel erzählt auf deutsch, dass es für ihn nach 4 Stunden Herumsitzens schwer wird, tight und gesammelt zu bleiben (oops? Das nenne ich ein ehrliches Wort von einem live- Profi!) und dass er heute nichts mehr spielen möchte, weil er sein Ausscheiden erst mal verdauen muss.
Ansonsten plaudern wir über seine CD, auf der übrigens 2 selbst geschriebene Songs sind und er berichtet, wie sie entstand und das er sich wundert, dass pokerstars sie auf der PCA vergessen hat (blödes stars – bringt mich um ein signiertes Exemplar! ^^)

In der Players Launch treffe ich auch Vanessa Roussau, die ohne Brille du Hut zerbrechlich wirkt, aber immer noch nicht sympathisch und einen sehr lockeren und offenen Boris Becker, der ein Interview gibt und später side events spielt.

Vanessa auf dem Weg in die Launch

Vanessa auf dem Weg in die Launch

Boris railt weiter

Boris railt weiter

Robin Scherr beobachtet Martins Tisch genau

Robin Scherr beobachtet Martins Tisch genau

Als Martin seinen Tischwechsel hat, kommt crazy sheep aka Christophe zu uns (er ist echt ein Schatz!) und brieft mich ein bisschen, was einige Spieler anbetrifft: Martin hat nämlich einen mega- online- Pro und einen holländischen Full tilt Pro am Tisch, sowie den verrückten Aggressor von Tag 1 (lol, böser Zufall!).

Martins neuer Tisch

Martins neuer Tisch

Martins neuer Tisch andere Ansicht

Martins neuer Tisch andere Ansicht

Nachdem Martin Mit AA Vs 66 und AJ Vs 88 schön Chips angehäuft hat, entspanne ich mich endlich und beschliesse spontan, mich in die Schlange zum auf 21.30 Uhr verschobenen 200 turbo NLH einzureihen, wo schon unsere Freunde Danny Steigler und Andi stehen.

hier sind sie mal im Bild: Danny und Andi beim Railen von Martin

hier sind sie mal im Bild: Danny und Andi beim Railen von Martin

Um 20 Uhr bin ich ganz vorne beim cashier angelangt und mache gerade das buy- in, da steht Martin hinter mir …. Er ist raus mit TT Vs JJ, und mir knicken die Knie ein


Turnierbericht vom Turbo mit Holländern und Bilder folgen in einigen Stunden, wir “müssen” in die Sonne!!! ;-)

witziges Turbo mit netten Holländern und einer Dänin

witziges Turbo mit netten Holländern und einer Dänin

Martins Start und Sternis Fersengold

Januar 7th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen No Responses
Martins Start und Sternis Fersengold

Der 6.1.2010  steht natürlich bei mir ganz im Zeichen von Martin, der in seinem ersten großen live event startet.

Als wenn der Tag unter einem guten Licht stehen soll, zeigt sich die Sonne auch zunächst kurz strahlend und wärmend. Wir verbringen zu dritt ein Stündchen am Pool.

Mittags geht es dann zum Imperial Ballroom zwischen dem Beach Tower und dem Coral Towers.

Martins Tischgenossen erscheinen unbekannt.

Ich sichte einen auffälligen Boris, der permanent gefilmt wird von 12 bis 19 Uhr zu seinem Ausscheiden

Boris im Visir

Boris im Visir

Treffen ihn auch später in der Pause. Die Ereignisse am Tisch gestalteten sich rasanter als gedacht und Martins Chipcount wird leider eine unsichere und spannende Sache.

Nach gekrackten Assen und niedergelegten Damen, blieben ihm zeitweise nur 7 K Chips (Starting Stack 30k) übrig. Es folgt dann aber vor der ersten grossen Pause noch ein Verdoppler mit AK suit gegen 44.

Die Pause erweist sich  zu kurz, um was zu essen, denn vor der Kasse, wo man sich rote Bons kaufen muss, stehen zig Leute Schlange und die gewichtige Lady hat die Ruhe weg. Pro Kunden braucht sie gefühlte 3 Minuten und ihre Bewegungen gleichen Zeitlupenmitschnitten.

Ich darf das dann live erleben, als ich dann Martin noch schnell einen Kaffee besorgen will… aber selbst der kommt zu spät, denn Das Turnier läuft bereits wieder.

Also ein dickes Minus an die Organisation in dieser Hinsicht. Auch das Wasser aus grossen Kanistern im Raum ist zu schnell leer und wird nicht aufgefüllt.

Die Spieler bekommen also zwar draußen ein Cateringzelt und Essensdüfte, aber zum Anstehen und essen bleibt einfach keine Zeit.

An Tag  2 Morgen werde ich das anders machen und vor der Pause die roten Voucher und auch schon das Essen organisieren. So was muss aber erst mal lernen.

Boris bekommt übrigens den Promi oder Krücken- Bonus, er hat den Burger gleich angeliefert bekommen, kaum, das er sich in den Catering Bereich begeben hat.

Boris mit Burger

Boris mit Burger

Nach der Pause nimmt Martin dann das Tempo raus, ich sehe ihn zwar noch heldenhaft seinen BB verteidigen (mit T6 suit- holla die Waldfee!) aber dann dümpelt er eigentlich bis 21.30 Uhr mit 17 bis 20 K herum.

Dann kurz vor Schluss, ich stehe mit Robin Scherr hinter Martin, während die letzte Hand des Tages gedealt wird. Ich drehe mich nach kurzem smalltalk zum Tisch um – plötzlich sehe ich Martins Chips unordentlich vor ihm verteilt und meine Alarmglocken klingeln. “Du bist doch nicht etwa all-in?” zische ich ihn an. “Doch.” sagt er. Ich bin geschockt, denn diese eine Hand trennt “uns” noch vom Erreichen des Tag 2.

Ich schöpfe Hoffnung, alle könnten folgen, dann  sehe ich aber schon den Typen auf seat 1 Chips in die hand nehmen und sagen: “I call him and i raise to…” er zählt seine Chips, um zu isolieren und ich sacke auf einen Zuschauerstuhl hinter Martin. “Und mit was bitte?”  frage ich ihn dann leise und leicht verzweifelt. Zwischen seat 1 und Martin folgen 2 Leute jetzt und Martin schmeisst offen seine Asse mit Nachdruck in die Mitte.

Puh, ich bin erleichtert, und das noch als Seat 1 seine AK off aufdeckt und ein nichtssagender flop aufgedeckt wird. Netter Verdoppler in der letzten Hand.

Die Welt sieht gleich besser aus, Martin strahlt, Robin strahlt und Sterni erst recht!

Well done und nur knapp unter average.

Ich selber habe auf das Omaha hi/lo Turnier um 20 Uhr verzichtet, denn ich war vom vielen Hin – und her Gerenne zwischen Saal, Pool und Zimmer (1 Tour etwa 2 km) auf dafür ungeeigneten  Schuhen körperlich , sowie vom Mitfiebern psychisch angeschlagen.

Martin geht duschen und ich setzte mich an einen cash Tisch NLH  1-2 Dort sitze ich netterweise in einer gesprächigen deutschen Ecke. Links neben mir ein Poker-Club Owner aus dem süddeutschen Raum, der “nur so” da ist und ziemlich loose spielt, trifft einen Bekannten, mit dem er in Wiesbaden schon mal Taxi fuhr. Die Welt ist eben ein Dorf.

Der besagte junge Spieler aus Wiesbaden sitzt neben mir und hat seinen Anfangsstack bereits verdreifacht mit schönen geflopten Nuts, erzählt mir: er hatte sich noch Weihnachten in einem 700 Qualifier ins Spiel gebracht und musste dann, weil er so spät dran war mit der Buchung eine teure und 30- stündige Anreise in Kauf nehmen Er ist das dritte Mal bei einem Gross- Event und das dritte Mal am ersten Tag heraus.

Weitere Kurze Eindrücke:  Der junge Finne von gestern ist Dritter im Omaha geworden für über 2 k, aber im main event draußen.

Mehr vom Cash (schliesse der ersten versuch mit plus ab) und anderen Nebenerfahrungen schreibe ich dann in späteren Einträgen.

Main Event starts. 1A

Januar 6th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen One Response
Main Event starts. 1A

5-1-2004

Tag 1 A liegt vibrierend in der Luft. Ich sitze schon sehr früh mit meiner Tochter in der Lobby des Coral und frühstücke und schreibe.

Es laufen so viele Pros vorbei, doch ich klompfe auf meinem Lapi herum und habe keinen Fotoapparat zur Hand.

Ungünstig!

Viel Hektik im Hotel, es ist plötzlich ausgebucht und ein ständiges Wispern und permanente Geräuschkulisse sind deutlich wahrnehmbar.

Kurz nach Start des Turniers, trifft Martin Boris Becker, der an Krücken humpelt. Boris startet morgen.

Ich entscheide mich, an dem PLO teilzunehmen, welches um 20.00 beginnt. Ausschlaggebendes Argument: Habe einen Babysitter für heute Abend.

Ansonsten fühle ich mich nicht so fit nach 5 Stunden Schlaf und ohne Omaha live-Erfahrung.

Ich kann bei einer Dame in der Registrierung mit Laptop von meinem Pokerstars- account das buy- in bezahlen, dann hole ich mir noch einen Coffee to go und beim Rückweg in den Saal laufe ich Christophe Gross in die Arme, der mich sofort herzlich mit zwei Wangenküsschen begrüsst. Ich bin begeistert und weiss, warum ich den gleich so gerne mochte: ein echt herzlicher und ungestellter Typ!

Christophe musste an Tag 1A starten, was ihn wohl selber überrascht hat heute morgen … vermutlich ist Tag 2 also ausgebucht?Das würde bedeuten: 1400 Starter.

Er hatte bereits mit 77 gegen QQ gewonnen und war guter Laune.

Mein Turnier beginnt, ich habe eine jungen Finnen neben mir, der genauso das erste Mal PLO live spielt und so jung aussieht, als wäre das morgige Main 1b auch sein erstes mal NLH live. Er donkt sich loose so durch (spielt seine draws wie nuts und rivered einen schwachen flush und kicked Asse / callt einen flop push mit just JJ, no draw ) und bekommt später jede zweite Hand Asse, die dann auch mal zu Quads werden. Kann sein, dass er das Ding grad gewinnt ^^

Ich selber bin nicht zufrieden : Erst eine gute Hand gewonnen mit AA + nutsflushdraw + 2x insidestr8 draws am turn. ? Guter Stapel vor mir. Dann tight… und den spannenden Saal beobachten…. (Fotos unten!!!)

Key- hand: Bin auf dem Flop getrapped worden mit check- repush und habe einen guten laydown gemacht. Das wra die Hand, wo der Finne mit JJ callt… daher habe ich die trips vom repusher sehen dürfen. Dann aber bin ich seltsamerweise auf eine neu Art von Tilt gekommen, weil ich durch die Hand meine gute Stellung am Tisch verloren habe… war dann unkonzentriert und – wie eine andere Person, stellt euch vor- ich habe dann mit AK89 (AK suit) tatsächlich am Button first to act gecallt Confused Confused Nachdem ich wie automatisch call sage (ich calle doch sonst nie first to act LOL) schaue ich nach links und sehe die beiden Blinds neben mir… der SB unterdrückt ein smile und raist auf Potsize, ich folde und hasse mich. Den Rest der zweistündigen Spielzeit bin ich kartentot, dann Tischwechsel und gleich wieder im BB, das war es dann… also schwache Vorstellung. Cry OK, zu meiner Entlastung sei gesagt, dass ich letzte Nacht wegen der Blogschreiberei nur knapp 5 Stunden Schlaf hatte und auch sonst wegen der ganzen Promis abgelenkt war… Passiert mir hoffentlich nicht wieder.

Und ausserdem 50. von 120 zu werden, ist keine Schande und

50 outs Jan von Halle war auch chon vor mir draussen.

Nebenbei beobachtet: Jan Heitmann, mit Sonnenbrille und Kopfhörer und Dauerrailbirds neben sich und auch Henning Pohl schleicht um den Tisch, das Ausscheiden von Sandra Naujoks, die mir ziemlich overstyled erschien (wollen die Tussi´s denn nun Pokern oder modeln?) und einen smarten Begleiter (Schauspieler und Musiker Sebastian Deyle) dabei hatte. Selbiger holte sich noch um halb zehn Abends eine Kleidungsausrüstung ab und startet somit morgen.

Maridu, neuer weiblicher Pro, dagegen mehr als natürlich, sehr kumpelhaft, sehr verqualmt und irgendwie herb habe ich sie empfunden.

So, da ich eine Fülle von Bildern habe (danke an Andreas!) stelle ich euch noch eine bunte Galerie ein. Bussi, eure sterni

Meet the Pro´s (Part One)

Januar 5th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog, Poker Reisen One Response
Meet the Pro´s (Part One)

Heute Abend (4.1.2010) gehts dann Poker-Promi- technisch richtig los. Martin ist mit  Robin von Intelli um halb 7 in der Hotel Lobby verabredet.

Ich komme hinzu und ziemlich bald gesellt sich eher zufällig der Obersympath Christophe Gross zu uns. Er erzählt, dass er noch auf den letzten Drücker Supernova Elite wurde und deshalb kurzfristig anreiste. Wenn ich das richtig verstanden habe, bekommt man dann als SE die PCA gesponsort? Na, wenn man bedenkt, dass es 2009 nur total nur 55 SE gibt aber täglich 40.000 Neuregistrierungen bei ps, kann man die Leistung dieser Elite besser einschätzen.

me and crazy sheep - foto by madwin

me and crazy sheep - foto by madwin

In den letzten 3 Tagen des Jahres 2009 musste Christophe noch 50k VPP erspielen.  Er hatte also gut zu tun und es war sehr knapp.

Martin stellt mich als Bloggerin vor und erwähnt auch die Pokerzentrale, was mich scheinbar bei dem stirnrunzelden Robin in Erklärungsnot bringt. Ich beschreibe Pz als unabhängiges Forum, welches auch mit pokerstars sympathisiert und hoffe, Robin damit beruhigt zu haben.

Christophe Gross erinnert sich bereits indirekt mit pokerzentrale zu tun gehabt zu haben (lol!)

Sterni erinnert sich auch! Damals war ein Spinner mit mehreren accounts hintereinander eingefallen, um stakings zu erhalten. Einmal trat er als Christophe Gross auf. Ich hatte damals die Idee, den Burschen einfach mal eben beim Cash game zu treffen, um zu sehen, ob crazy sheep auch crazy sheep ist.

Witzigerweise erzählt uns Christophe nun, dass der Cheater ihn tatsächlich darum gebeten hatte, sich mit einem von uns an den Tischen zu treffen. Er hat ihm sogar treudoof geschildert, worum es ging (lol!).

Christophe fragte mich später, seit wann ich spielen würde und wir stellten fest, dass wir fast zur selben Zeit begonnen haben und auch er am Anfang gleich ein Rebuy gewonnen hat, allerdings ein 11+ , was den stark bankroll- aufstockenden Grundstein seiner steilen Karriere gelegt hatte. Ich arbeite derweil ja noch daran (*hust!*)

Hinter uns sitzt Annette

Hinter uns sitzt Annette

Auf ging es zur Party und unterwegs trafen wir Scotty Nguyen, der bester Laune war.

allrounder unter sich ;-)

allrounder unter sich ;-)

Im Grossen Ballroom dann laute Musik, viel zu Essen, verschiedene Büffet- Stände mit Truthahn, Salat, italienischen Pasta-Leckerreien und genug zu trinken & jede Menge unbekannte sehr junge männliche Menschen, ausser den üblichen Verdächtigen Jan von Halle und Katja Thater, die eine gewisse Omnipresenz hier zu haben scheinen ;-)

Schnappschuss Katja- Foto by Madwin

Schnappschuss Katja- Foto by Madwin

Später weiss ich nicht, wo ich zuerst hin schauen soll:

Ich sehe Marcel Luske, meinen Lieblingspro und in gleichen Moment begrüssen uns Jan Heitmann und Freundin. Leider verabschieden sie sich schon, denn Jan startet morgen an Tag 1A und möchte fit sein.

Marcel ist dann im Gespräch und ich denke, ich werde noch andere Gelegenheiten haben für unsere Captn Mik seine Telefonnummer heraus zu bekommen ;-)

Lustig für mich, als ich einen Bekannten im Hauptraum suche, halten mich 3 junge Franzosen auf, die alle ein Foto mit mir wollen (lllooool) und hoch erfreut sind, mich kennen zu lernen …

Für wen die mich wohl halten? :D

Am Ende des Tages spielen wir mit Danny Steigler, der an Tag 1A startet und Andreas noch 3 card Poker und Madwin hat einen guten Lauf !

Und auch das Rätsel um den Profi in der Sushi bar darf ich vor dem Schlafen gehen noch lösen:

Es ist Jonny Lodden, Team Pokerstars Pro aus Norwegen.

Jonny bei welcome Party

Jonny bei welcome Party