Freitag der 01.01.2010 unsere Karibisches Poker- Abenteuerreise startet nach knackigen 2 stunden Schlaf um 5 Uhr 30 mit einer rasanten Taxifahrt nach HH- Fuhlsbüttel. Dabei sind wir doch „in time“ und alles läuft noch ziemlich nach Plan, Madwins Laptop wird noch näher untersucht – natürlich ohne Resultat
Im Flieger sichten wir keine Promis, dabei hatten wir doch insgeheim mit den Hamburgen Kang und co gerechnet…
Um 8.25 sind wir dann „schon“ in Frankfurt gelandet und stellen beim Blick auf die Anzeigetafel fest, dass wir um 8.26 bereits das Boarding für den Flug nach Nassau haben… kleines Problem bei der Sache: Wir sind noch in Halle A und müssen in Halle B, außerdem haben wir erschreckend viel schweres Handgepäck und ein kleines Kind dabei… Und müssen rennen, was das Zeug hält…
Wir schaffen es tatsächlich noch rechtzeitig aber durch geschwitzt 20 Minuten später da zu sein, obwohl wir uns bei der erneuten kompletten Untersuchung fast nun ausziehen müssen, etc.
Am Gate- Schalter werden noch unsere Reisepässe eingescannt, ich schaue kurz nach links und sehe einen individuell frisierten und gekleideten jungen Mann, der mit einer anderen Bodenstewardess wohl Probleme bespricht. Ich schaue auf seinen interessanten fleddrig wirkenden Schal, der wohl schon bessere Tage gesehen hat, er schaut halb nach rechts- spontan macht sich meine Stimme selbstständig. „Bist du George?“ frage ich und er bejaht dies und schaut mich fragend an- etwas hilflos blicke ich mich zu Martin um, was soll ich nun tun, erst mich oder erst den Pro
Madwin introducen,
ich mache dann beides schnell und George Danzer gibt uns die Hand und winkt erfreut Jan Heitmann zu uns, der sich dann super nett mit uns weiter unterhält. George muss unterdessen noch ein Problemchen klären, er hat nämlich angeblich trotz korrektem Tickets keinen freien Sitzplatz für ihn… wir erfahren das erst nach dem Happyend end und ich staune dann, wie gelassen er vorher geblieben war. Respekt!
Während des Fluges läuft ein weiteres bekanntes aber etwas mürrisch wirkendes Gesicht an uns vorbei: Sebastian Rutenberg ist auch an Board!
Ich spreche ihn natürlich nicht an und Madwin hat inzwischen wegen Müdigkeitsdelirium auch auf „standby“ geschaltet und ist im Grunde fast den restlichen Reisetag hinter seinen Kopfhöreren verschwunden.
Kommunikative Menschen treffen mein Töchterchen und ich dann hinten im Flieger. Eigentlich wollten wir nur ein Kaltgetränk holen, aber der Duty Free Einkaufswagen blockiert den Weg. So spricht meine Süße zwei rosa behemdete Männer an, die gut gelaunt Karten spielen. Nach einigem Geplänkel wird sie gefragt, ob sie Mau Mau kenne und ich sage: „Sie versteht nur was vom Pokern!“ Dies nehmen die Jungs allerdings erfreut zur Kenntnis. Später bekommen sie noch oft Besuch von der kleinen Lady und man befreundet sich ein bisschen. Danny und Andreas heißen die nettesten Menschen im Flugzeug.
Danny fliegt bereits das dritte Mal zu PCA und war vor kurzem auch auf der Asia Tour in Cebu das erste Mal gecasht, daher bitte ich ihn für den Blog noch um seinen vollen Namen: Danny Stiegler heißt der Unternehmer und Hobby Pokerspieler aus Süddeutschland. Von ihm erhalten wir einige Tipps für den Urlaub.
Überraschenderweise ist unser ca 400 Euro teurerer „Direktflug“ von Hamburg nach Nassau eine komplette Mogelpackung. Komisch kommt mir nach Abflug bereits vor, dass der Kapitän etwas von der 10,5 stündigen Flugzeit nach Holguin sagt… Nie den Namen gehört und wenn sich nicht vor ins an Bord Danzer, Heitmann und Ruthenberg befinden würden, wäre ich sicher in Panik geraten… so aber rede ich mir ein, dass Nassau vielleicht einen neuen Airport hat… Leider wird meine Schöndenkerei zerstört, als mich eine plärrende Mitteilung aus den Boardlautsprechern aus dem Minutenschlaf reist. „Bitte füllen Sie JETZT ihre Einreisedokumente für Kuba aus!“ befiehlt die barsche Stimme.

Kuba ist jetzt zu heiß für meine in den engen Stiefeln geschwollenen Füsse, aber wer fragt schon sterni ? So muss ich wie alle anderen den Flieger verlassen, damit er gereinigt werden konnte. Am Flughafen entdecke ich eine verqualmte Bar, wo wir Bier und Rum trinken können und ich Martin die Jungs vorstelle.
Ca. 3 Stunden später landen wir nach kleineren Verzögerungen durch das Bodenpersonal (jemand war verschwunden und wurde im Flugzeug nach D vermutet) auf der völlig in Wolken gehüllten düstereren Hauptinsel der Bahamas. Nassau heisst also immer noch Nassau, aber fühlte sich nicht so an. Es ist empfindlich kalt für hiesige Verhältnisse und die schon weggelegte Winterjacke wird reaktiviert.
Im Hotel angekommen, wird uns ein Zimmer im Coral Komplex gegeben, Reef Part mit Blick auf ein nett gestaltetes großes Haifischbecken – übrigens ohne Einzäunung oder Ähnlichem , was um so seltsamer anmutet, da der Kinderpool einige Meter weiter zu sehen ist.Big Lol!
Wellcome at the easy side of Bahamas!



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