Back to the grind

Februar 8th, 2010 by Sterni Categories: Mein Pokerblog No Responses

… hüstel…  diesen Beitrag vom 28.1. 10 habe ich vergessen abzusenden…. hier ist er ;-)

Ich weiss, Euch haben die bunten Bilder gefallen und ihr wollt mehr…

Die ETP Berlin ist ja nicht mehr so weit und auch die Bahamas- Reportage ist ja gar nicht abgeschlossen.

Ich mache das dann, wenn ich Lust habe, das habe ich mir einfach zu gestanden.

Nach meinem Auslandsaufenthalt, in dem ich dem Computer ja zu 95% nur für den Blog nutzte, bringt das selber Spielen nun wieder richtig Spass.

Auch Gold status auf Stars habe ich für Januar eher nebenbei ergrindet, ein Glück, denn auf den FPP -Segen und das damit verbundene Rake- back, möchte ich nicht mehr verzichten.

Ausserdem habe ich rush poker auf FTP versucht, was in die Hose ging…

NLH cash ohne Gegener- Info? Nix für mich!

Es ist einfach so, dass ich momentan ja 5 verschiedene Rubriken unterwegs bin:

-Limit Holdem cash 2/4 und 3/6 (agro und psycho)

-micro Turbo NLH MTT sit n go´s (45 und 180 mann) – (push or fold und karten vergleich )

-Horse und 8-game und Omaha hi/lo  durch die Ligen und weil es Spass bringt und ich noch lernen muss  (die Krone des Pokerns)

- gelegentlich richtige MTTs auf stars, die micro “donkaments”  und die lukrativeren freerolls.

Für no limit cash ist grad keine Gehirnzelle frei. xD

Die einzelnen Varianten unterscheiden sich so deutlich von einander, dass ich schon fast der Meinung bin, ich bin ein ganz anderer SpielerTyp im LH cash als im NLH Turniergeschehen, usw.

Wer mich von Ligen kennt, wo ich teilweise echt nitty und übervorsichtig spiele, der würde “aus den Latschen kippen”, wenn er sich zu mir an den cash game Tisch setzt, wo ich nach kurzem Warmwerden und Spieler Einschätzungen wie ein Berserker spiele und nicht mehr alzu sehr die Karten beachte, als die Gegner.

Ich spiele auch konzentriert nur ein bis maximal 2 6- handed Tische und die Bewertung der Gegner ist mir wirklich wichtig.

Anders bei den MTT turbos mit micro Buy-ins (z.B. 2,20 oder 6,50), da hab ich kein Problem damit, mal 15 Tische gleichzeitig zu spielen… erst wenn es dann einige in die late phase schaffen und ich gar am Final Table um das grosse Geld spiele, muss ich manchmal fluchen, weil ich in icht in 3 heads ups gleichzeitig mein A- game finden kann.

In den Turbos spiel ich halt Standard: erst tight, dann Position und am Ende push or fold mit Position und reads gemischt.

Da auf den micros sehr loose gecallt wird, erlebt man viel Überraschendes (gestern hat es mich arg gebeutelt, da bin ich andauernd mit AJ oder 88 in K4 offsuit gerannt und der hat sich irgend eine winning hand gebastelt und ich bin gebustet- sehr unerfreulich…)

Wobei man sich ja on the long run freut, wenn die Leute mit K hoch callen…

das muss man sich immer wieder  vor Augen führen!

Überhaupt ist Psychologie im Pokern gar nicht hoch genug einzuschätzen!!!

und damit ist bei weitem mehr gemeint, als die Reads und Moves im live Poker.

Auch beim täglichen online grinding ist die Psychologie das non plus ultra.

Wie gehe ich mit bad beats um? Wie verdaue ich das?

Bin ich evt. sogar persönlich beleidigt, mache ich den Pokerraum oder gar Gott verantwortlich?
Wer selber pokert, weiss, was ich meine, und wer sich das Gejammere in den Foren durchliest, der um so mehr. ;-)

der grosse Glücksanteil beim Pokern, der macht es so schmerzhaft für einen guten Spieler.

So nun noch ein Tipp für einen neuen deutschen HUD / Tracker:


Darauf habe ich 1 Jahr gewartet:

sharktoolz ist mit der Testversion der ersten deutschen Trackersoftware “Pokerreader” am Start.

Ihr könnt Euch die Software nun kostenlos herunterladen auf www.sharktoolz.de

edit: Titelbild ist mein sit and go- Graph der letzten 6 Monate in der Kategorie bis 10 dollar